Etykiety

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środa, 10 października 2012

M wie Moin :) (Teil 6)




Der Standardgruß in Ostfriesland ist „Moin“ und wird zu jeder Tages- und Nachtzeit benutzt. Dabei gilt Moin in Ostfriesland auch  als formelle Grußformel, während in anderen Gegenden Norddeutschlands häufig in formeller Umgebung auf „Guten Tag“ zurückgegriffen wird. 
Die Herkunft des Grußes Moin ist ungeklärt, er trat allerdings zuerst in Ost- und Nordfriesland auf. Gestützt wird die These, dass der Ursprung von Moin in Ostfriesland zu suchen ist, durch die erste schriftliche Erwähnung des Grußes in Wiard Lüpkes Ostfriesischen Wörterbuch aus dem Jahr 1932. Die gängigsten Theorien gehen von einer Herkunft aus dem niederländischen „Mojen Dag“ („Schönen Tag“) oder von einer schrittweisen Verkürzung von „En goden Mörgen“ („Einen guten Morgen“) aus.

Gegen die erste Herleitung spricht allerdings, dass das „oi“ in Moin mit einem kurzen o gesprochen wird ([mɔɪn]), während es in moi lang ist ([mo:i]). Gegen die zweite Theorie spricht die Verwendung des Grußes rund um die Uhr, und nicht nur am Morgen.


 k :)

sobota, 6 października 2012

M wie die Mühle (Teil 5)



In Ostfriesland gibt es eine große Zahl von Mühlen, hauptsächlich Holländerwindmühlen, von denen die meisten besichtigt werden können. Die größte dieser Art in Deutschland mit einer Kappenhöhe von 30,2 Metern steht in Hage. Auch die älteste erhaltene Holländerwindmühle Deutschlands, die Peldemühle in Wittmund aus dem Jahr 1741, befindet sich in Ostfriesland. Zu Berühmtheit gebracht haben es auch die unmittelbar nebeneinander stehenden, in rot und grün gehaltenen Zwillingsmühlen von Greetsiel. Außerdem befindet sich in Dornum die einzige Bockwindmühle Ostfrieslands.


Restaurant „Die Mühle“ in Wittmund

k :)

środa, 19 września 2012

JWP wie JadeWeserPort (Teil 4)




JadeWeserPort (JWP) ist der Name für einen in Bau befindlichen Tiefwasserhafen mit Containerterminal in Wilhelmshaven. Der Hafen wurde mit Hilfe der Länder Bremen und Niedersachsen gebaut und soll am 21. September 2012 offiziell in Betrieb genommen werden. Der neue Hafen ist am Fahrwasser der Innenjade als Landgewinnung durch Sandaufspülungen entstanden und umfasst ein 130 ha großes Containerterminal mit einer 1725 m langen Anlegezone (Kaje). Die mögliche Umschlagkapazität wird mit 2,7 Mio. TEU (20-Fuß-Standard-Container) pro Jahr angegeben. Der Hafenbetrieb wird von Eurogate übernommen.
Zdj z porownaniem
Der JadeWeserPort wird als einziger deutscher Tiefwasserhafen tideunabhängig auch die größten Containerschiffe wie die Emma-Mærsk-Klasse voll beladen abfertigen können. Zum erwarteten Zeitpunkt der Fertigstellung werden hierzu weltweit nur zwölf Häfen in der Lage sein, von denen sich kein anderer in Deutschland befindet.




Mit dem JadeWeserPort wird auf die weltweit steigende Baugröße von Containerschiffen reagiert, um in Deutschland langfristig einen Umschlagplatz für den weltweiten Containertransport zu sichern. Gleichzeitig wird weitere Kapazität für den überproportional wachsenden Transport von Containern geschaffen, für den weiterhin von einem jährlichen Wachstum von rd. 6 % bis zum Jahr 2025 ausgegangen wird.


Die Projektgesellschaft JadeWeserPort Projektrealisierungs-GmbH & Co. KG geht von Wettbewerbsvorteilen durch die tideunabhängige Fahrt für Schiffe bis 16,5 m Tiefgang aus, die den Hafen nach kurzer „Revierfahrt“ von 23 Seemeilen erreichen können. Der JadeWeserPort ist der östlichste Tiefwasserhafen in Nordeuropa (Nordrange), so dass dem Umschlag auf kleinere Feederschiffe von und nach Skandinavien, dem Baltikum, Russland und Großbritannien große Bedeutung beigemessen wird.

 k :)



wtorek, 28 sierpnia 2012

O wie Ostrfriesland (Teil 3)


Etwas vom Wasser

Größter Fluss Ostfrieslands ist die Ems, nach Elbe und Weser der kleinste der drei Ströme, die in Deutschland in die Nordsee münden. Weitere Flüsse sind die Leda (Landkreis Leer), die bei Leerort in die Ems mündet, ihr Nebenfluss Jümme, sowie die Harle im Landkreis Wittmund, die in Harlesiel in die Nordsee fließt – allerdings durch ein Siel.




Siel in Harlesiel


Ostfriesland ist zudem von einer Vielzahl kleinerer natürlicher Gewässerläufe durchzogen. Sie sind mit künstlich angelegten Kanälen oder den erwähnten Tiefs verbunden. Der längste künstliche Wasserlauf ist der Ems-Jade-Kanal. Weitere längere Kanäle sind der Ems-Seitenkanal zwischen Emden und Oldersum sowie der Nord- und der Südgeorgsfehnkanal. Am stärksten von Fehnkanälen durchzogen sind die Gemeinden Großefehn, Rhauderfehn und Ostrhauderfehn sowie die Stadt Wiesmoor, während die Kanäle in Emden, die keine Fehnkanäle sind, die längsten in den ostfriesischen Städten sind. Die Marschen sind zudem von einer Vielzahl von sogenannten Tiefs durchzogen. Dabei handelt es sich teils um natürliche Tiefs, teils um künstlich angelegte Entwässerungskanäle. Die Tiefs waren in früheren Jahrhunderten der Hauptverkehrsträger. Beispielhaft kann hier die Gemeinde Krummhörn genannt werden, deren 19 Dörfer allesamt ans Kanalnetz angeschlossen und mit den Nachbargemeinden sowie der Stadt Emden verbunden sind.


k:)

wtorek, 7 sierpnia 2012

O wie Ostfriesland (Teil 2)




Ostfriesische Landschaftsformen

Dem Festland ist die Inselkette der Ostfriesischen Inseln vorgelagert. Sie erstreckt sich über rund 90 Kilometer
Die Inseln sind jeweils durch Seegaten voneinander getrennt, aber durch die davor liegenden Riffbögen und Platen miteinander verbunden. Zwischen den Inseln und dem Festland befindet sich ein ausgedehnter Wattbereich, der im Gezeitenrhythmus von Meerwasser überflutet wird und wieder trocken fällt.
Die Ostfriesischen Inseln liegen am Rande des Festlandssockels. Sie sind keine Festlandsreste, sondern geologisch sehr junge Gebilde aus einem Strand- und Dünenwall.





Vor mehr als tausend Jahren begannen die Bewohner, sich durch Deiche zu schützen. Dennoch kam es bei großen Flutkatastrophen immer wieder zu erheblichen Landverlusten. Im Gegenzug versuchte man, Neuland aus dem Meer zu gewinnen, und es entstanden Polder. Die erfolgreichen Eindeichungen führten aber auch zu großen Verlusten natürlicher Salzwiesen, die sich aufgrund der eingeschränkten Dynamik nicht mehr in vollem Ausmaß bilden konnten.


   

Ohne Deiche würden weite Teile Ostfrieslands zweimal täglich von den Fluten der Nordsee überspült. Für die Unterhaltung der Deiche im Rahmen des Küstenschutzes sind mehrere Deichachten zuständig, die jeweils Abschnitte des Deichbandes unter ihrer Aufsicht haben.





 k :)


czwartek, 26 lipca 2012

O wie Ostfriesland (Teil 1)


Deutschland kennenlernen.
In einigen Artikeln werde ich Ostfriesland bekannt machen.

Ostfriesland (ostfriesisches Plattdeutsch: Oostfreesland) ist eine Region in Niedersachsen im äußersten Nordwesten Deutschlands. Sie besteht aus den Landkreisen Aurich, Leer und Wittmund sowie der kreisfreien Stadt Emden. Ostfriesland liegt an der Küste der Nordsee und umfasst neben dem Festland auch die Ostfriesischen Inseln Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog und Spiekeroog.




Auf seinem Gebiet leben 461.864 Menschen (Stand 31. Dezember 2011) auf 3144,26 Quadratkilometern. Die Region ist damit im Vergleich zum Bundesdurchschnitt dünn besiedelt. Prägend für Ostfriesland ist, dass es nicht von einer größeren Stadt dominiert wird. Vielmehr sind es die fünf Mittelstädte Emden, Aurich, Leer, Norden und Wittmund sowie fünf Kleinstädte und eine Vielzahl von Dörfern, die die Struktur Ostfrieslands bestimmen.

Die Region war über Jahrhunderte von der Landwirtschaft, der Fischerei und  vom Handel geprägt. Dazu zählte in den Hafenstädten insbesondere der Seehandel. Deichbau und Melioration haben die landwirtschaftliche Nutzung weiter Teile der zuvor von der Tide beeinflussten Marsch und der Moore erst möglich gemacht. Inzwischen haben der Tourismus, vor allem auf den Inseln und in vielen Küstenorten, sowie einige industrielle Kerne hohe Bedeutung für die regionale Wirtschaft erlangt.

Circa  50 Prozent der Einwohner sprechen noch ostfriesisches Platt. (Plattdeutsch)





cdn
k :)

wtorek, 17 lipca 2012

S wie Sommersprichwort



Juli

Upały lipcowe wróżą mrozy styczniowe.
Juli trocken und heiß, Januar kalt und weiß


August

Czego sierpień nie uwarzy, tego wrzesień nie upiecze.
Nie hat der September zu braten vermocht, was der August nicht gekocht.

W pierwszych dniach sierpnia upał duży, długą zimę wróży.
Fängt der August mit Hitze an, bleibt sehr lang die Schlittenbahn.




k :)