Etykiety

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czwartek, 22 listopada 2012

C wie Calluna vulgaris :)




Die Besenheide (Calluna vulgaris) wird auch Heidekraut genannt. Der Gattungsname leitet sich vom griechischen Wort kallyno für "ich reinige, fege" ab.

Der immergrüne Zwergstrauch wächst relativ langsam und kann etwa 40 Jahre alt werden. Seine Höhe beträgt 30 bis 100 Zentimeter, letztere setzt eine ungestörte Entwicklung voraus.

Die Besenheide blüht vom Spätsommer bis Herbst weiß und rosa bis purpurn.

Die Besenheide gilt als Futterpflanze für zahlreiche Schmetterlingsarten und deren Raupen, darunter auch gefährdete Arten, wie den Kiefernheidensackträger, die Heidekraut-Bunteule, den grünen Moorheidenspanner oder den Komma-Dickkopffalter.
Natürlich verbreitet ist die Besenheide in ganz Europa mit Schwerpunkt in Mittel- und Nordeuropa, im Osten kommt sie bis West-Sibirien vor. Besonders häufig ist sie in eiszeitlich geprägten Gebieten. Schottische Einwanderer führten die Besenheide im 19. Jahrhundert nach Kanada ein. Seitdem breitet sie sich in Nordamerika aus und gilt dort als Neophyt.

Die Besenheide gilt als Säurezeiger. Sie kommt natürlich auf sonnigen bis lichten Standorten, vornehmlich auf kalkfreien Sanden vor. Lebensraum sind Heiden, Moore, Dünen, lichte Wälder.

Die Besenheide ist für Wildpflanzengärten zu empfehlen und zur Begrünung sandiger Böschungen geeignet.

Die Besenheide ist auch eine beliebte Zierpflanze, die als „Calluna-Heide“ oder „Sommer-Heide“ in etwa 10.000 Sorten mit sehr unterschiedlichen Blütezeiten und Färbungen der Blüten und Blätter kultiviert wird. Beliebt sind u.a. auch Sorten, die bis in den Winter hinein eine große Anzahl von geschlossen bleibenden Blütenknospen tragen (Knospenheiden), weil diese den Eindruck erwecken, als würden die Pflanzen im Winter blühen.



k :)

niedziela, 4 listopada 2012

środa, 10 października 2012

M wie Moin :) (Teil 6)




Der Standardgruß in Ostfriesland ist „Moin“ und wird zu jeder Tages- und Nachtzeit benutzt. Dabei gilt Moin in Ostfriesland auch  als formelle Grußformel, während in anderen Gegenden Norddeutschlands häufig in formeller Umgebung auf „Guten Tag“ zurückgegriffen wird. 
Die Herkunft des Grußes Moin ist ungeklärt, er trat allerdings zuerst in Ost- und Nordfriesland auf. Gestützt wird die These, dass der Ursprung von Moin in Ostfriesland zu suchen ist, durch die erste schriftliche Erwähnung des Grußes in Wiard Lüpkes Ostfriesischen Wörterbuch aus dem Jahr 1932. Die gängigsten Theorien gehen von einer Herkunft aus dem niederländischen „Mojen Dag“ („Schönen Tag“) oder von einer schrittweisen Verkürzung von „En goden Mörgen“ („Einen guten Morgen“) aus.

Gegen die erste Herleitung spricht allerdings, dass das „oi“ in Moin mit einem kurzen o gesprochen wird ([mɔɪn]), während es in moi lang ist ([mo:i]). Gegen die zweite Theorie spricht die Verwendung des Grußes rund um die Uhr, und nicht nur am Morgen.


 k :)

sobota, 6 października 2012

M wie die Mühle (Teil 5)



In Ostfriesland gibt es eine große Zahl von Mühlen, hauptsächlich Holländerwindmühlen, von denen die meisten besichtigt werden können. Die größte dieser Art in Deutschland mit einer Kappenhöhe von 30,2 Metern steht in Hage. Auch die älteste erhaltene Holländerwindmühle Deutschlands, die Peldemühle in Wittmund aus dem Jahr 1741, befindet sich in Ostfriesland. Zu Berühmtheit gebracht haben es auch die unmittelbar nebeneinander stehenden, in rot und grün gehaltenen Zwillingsmühlen von Greetsiel. Außerdem befindet sich in Dornum die einzige Bockwindmühle Ostfrieslands.


Restaurant „Die Mühle“ in Wittmund

k :)

środa, 19 września 2012

JWP wie JadeWeserPort (Teil 4)




JadeWeserPort (JWP) ist der Name für einen in Bau befindlichen Tiefwasserhafen mit Containerterminal in Wilhelmshaven. Der Hafen wurde mit Hilfe der Länder Bremen und Niedersachsen gebaut und soll am 21. September 2012 offiziell in Betrieb genommen werden. Der neue Hafen ist am Fahrwasser der Innenjade als Landgewinnung durch Sandaufspülungen entstanden und umfasst ein 130 ha großes Containerterminal mit einer 1725 m langen Anlegezone (Kaje). Die mögliche Umschlagkapazität wird mit 2,7 Mio. TEU (20-Fuß-Standard-Container) pro Jahr angegeben. Der Hafenbetrieb wird von Eurogate übernommen.
Zdj z porownaniem
Der JadeWeserPort wird als einziger deutscher Tiefwasserhafen tideunabhängig auch die größten Containerschiffe wie die Emma-Mærsk-Klasse voll beladen abfertigen können. Zum erwarteten Zeitpunkt der Fertigstellung werden hierzu weltweit nur zwölf Häfen in der Lage sein, von denen sich kein anderer in Deutschland befindet.




Mit dem JadeWeserPort wird auf die weltweit steigende Baugröße von Containerschiffen reagiert, um in Deutschland langfristig einen Umschlagplatz für den weltweiten Containertransport zu sichern. Gleichzeitig wird weitere Kapazität für den überproportional wachsenden Transport von Containern geschaffen, für den weiterhin von einem jährlichen Wachstum von rd. 6 % bis zum Jahr 2025 ausgegangen wird.


Die Projektgesellschaft JadeWeserPort Projektrealisierungs-GmbH & Co. KG geht von Wettbewerbsvorteilen durch die tideunabhängige Fahrt für Schiffe bis 16,5 m Tiefgang aus, die den Hafen nach kurzer „Revierfahrt“ von 23 Seemeilen erreichen können. Der JadeWeserPort ist der östlichste Tiefwasserhafen in Nordeuropa (Nordrange), so dass dem Umschlag auf kleinere Feederschiffe von und nach Skandinavien, dem Baltikum, Russland und Großbritannien große Bedeutung beigemessen wird.

 k :)



wtorek, 28 sierpnia 2012

O wie Ostrfriesland (Teil 3)


Etwas vom Wasser

Größter Fluss Ostfrieslands ist die Ems, nach Elbe und Weser der kleinste der drei Ströme, die in Deutschland in die Nordsee münden. Weitere Flüsse sind die Leda (Landkreis Leer), die bei Leerort in die Ems mündet, ihr Nebenfluss Jümme, sowie die Harle im Landkreis Wittmund, die in Harlesiel in die Nordsee fließt – allerdings durch ein Siel.




Siel in Harlesiel


Ostfriesland ist zudem von einer Vielzahl kleinerer natürlicher Gewässerläufe durchzogen. Sie sind mit künstlich angelegten Kanälen oder den erwähnten Tiefs verbunden. Der längste künstliche Wasserlauf ist der Ems-Jade-Kanal. Weitere längere Kanäle sind der Ems-Seitenkanal zwischen Emden und Oldersum sowie der Nord- und der Südgeorgsfehnkanal. Am stärksten von Fehnkanälen durchzogen sind die Gemeinden Großefehn, Rhauderfehn und Ostrhauderfehn sowie die Stadt Wiesmoor, während die Kanäle in Emden, die keine Fehnkanäle sind, die längsten in den ostfriesischen Städten sind. Die Marschen sind zudem von einer Vielzahl von sogenannten Tiefs durchzogen. Dabei handelt es sich teils um natürliche Tiefs, teils um künstlich angelegte Entwässerungskanäle. Die Tiefs waren in früheren Jahrhunderten der Hauptverkehrsträger. Beispielhaft kann hier die Gemeinde Krummhörn genannt werden, deren 19 Dörfer allesamt ans Kanalnetz angeschlossen und mit den Nachbargemeinden sowie der Stadt Emden verbunden sind.


k:)